Collie Welpen ~ Collies of Golden Gate

 

 

Wirbelsäulenerkrankungen:

 

Spondylose

 

Bei der Spondylose handelt es sich um eine degenerative Erkrankung der Wirbelkörper (Arthrose).


Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern entstehen Knochenneubildungen, wie Spangen, Höcker und Randzacken (Brückenbildung), die röntgenologisch nachweisbar sind.

 

Cauda Equina-Syndrom

 

Cauda Equina (lat. „Pferdeschwanz“) bezeichnet den hintersten Teil des Rückenmarks und das daraus entspringende Nervenbündel. Diese versorgen die Muskulatur der hinteren Gliedmaßen und der Rute und steuern Kot- und Harnabsatz.
Durch einen Bandscheibenvorfall, bindegewebige oder knöcherne Ablagerungen kommt es zu Einengungen des Wirbelkanals und der Zwischenwirbellöcher zwischen dem 5. Lendenwirbel und dem Kreuzbein. Dies führt zu einer Kompression der Nervenbahnen und neurologischen Symptomen, wie z.B. Lahmheiten der Hintergliedmaßen, Schwanzlähmung, Harn- und Kotinkontinenz. Der Hund weigert sich zu springen, hat Mühe beim Aufstehen und ist allgemein in seiner Bewegung eingeschränkt.
Weitere Ursachen des Cauda Equina-Syndroms können sein: Frakturen und Tumore, Traumen, Mißbildungen, Entwicklungsstörungen

 

 

(Osteochondrose), Infektionen der Bandscheibe und des Wirbels, Gefäßverschluß, degenerative Alterserscheinungen. Da das Ausmaß der Veränderung der Bandscheibe röntgenologisch schwer nachzuweisen ist, kann eine sichere Diagnose nur durch Kontrastmitteluntersuchung (Myelographie) oder Computertomographie bzw. Magnetresonanztomographie gestellt werden. In schweren Fällen können durch eine Operation die eingeklemmten Nervenwurzeln entlastet werden. Als konservative Behandlung kommen die manuelle Therapie und die

Elektrotherapie zur Anwendung.

 

Osteochondrose

 

Osteochondrosen sind Absplitterungen von Gelenkknorpeln und treten am häufigsten im Schulter- Knie- und Sprunggelenk auf. Abgesplitterte Knorpel- und Knochenteile („Gelenkmäuse“) liegen frei im Gelenk (Osteochondrosis dissecans; OCD). Die Osteochondrose kann jedoch auch die Bandscheiben und Wirbelkörper betreffen und zum Cauda Equina-Syndrom führen.
Die Diagnose kann durch Röntgen bereits mit 6 Monaten gestellt werden; die Symptome wie Schmerz, Lahmheit und Lähmung treten aber erst später auf. Bei noch nicht abgelösten Knochenteilen ist eine mehrwöchige Entlastung notwendig, ansonsten wird der freie Knochenanteil operativ entfernt und die defekte Knorpelfläche

geglättet.

 

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